Jusos rufen zum Bildungsstreik auf

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In den letzten beiden Januarwochen finden im Rahmen des „Bildungsstreiks 2011“ in ganz Baden-Württemberg Demonstrationen und Veranstaltungen statt, um für eine bessere Bildungspolitik zu werben. Daran beteiligen sich neben Studierendenvertretungen, gewerkschaftlichen Jugendorganisationen und Zusammenschlüssen von Schülerinnen und Schülern auch parteinahe Jugendverbände. Die Jusos Baden-Württemberg und die Juso-Hochschulgruppen schließen sich dem an und rufen zur Teilnahme am „Bildungsstreik 2011“ auf.

Zur desolaten Lage des Bildungssystems fällt der Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting ein klares Urteil: „Schwarz-Gelb macht immer noch Politik auf dem Rücken der jungen Menschen. Durch kurzsichtiges Sparen haben wir zu wenige Lehrerinnen und Lehrer und vielen Schulen im ländlichen Raum droht die Schließung. Die Folgen sind Unterrichtsausfall und zu lange Schulwege.“

„In keinem anderen Bundesland spielt die Herkunft eine so große Rolle beim Bildungsweg wie in Baden-Württemberg. Wir wollen der konservativen Bildungspolitik ein Modell ohne Gebühren von der Kita bis zum Studium entgegensetzen, in dem sich jeder Mensch frei entfalten kann – unabhängig von der Herkunft“, erklärt Raimund Kaiser, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen.

Brütting ergänzt: „Dazu gehören auch Perspektiven nach der Schule. Bundesweit fehlen immer noch über 100.000 Ausbildungsplätze. Und Schwarz-Gelb sträubt sich immer noch gegen eine Ausbildungsplatzgarantie!“

Der SPD-Nachwuchs ist sich einig: „Wir rufen alle junge Menschen in Baden-Württemberg zum Bildungsstreik und besonders zur Teilnahme an der Demonstration am 29. Januar in Stuttgart auf. Wir zeigen, dass wir die Politik von CDU und FDP ablehnen und dass Alternativen möglich sind!“

 

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